Stoffwechseldiät für rasanten Gewichtsverlust

Stoffwechseldiät – Alles Wissenswerte rund um die allseitsbekannte Stoffwechseldiät

Der Stoffwechsel – Was ist das eigentlich?

Der Stoffwechsel, auch „Metabolismus“ (Metabolic) genannt, beschreibt eine Vielzahl chemisch-physiologischer Vorgänge im menschlichen Körper. Das Ziel dieser Vorgänge ist der Aufbau und Erhalt der Zellen. Natürlich wissen wir, dass sich in manchen Körpern zu viele bzw. zu gut gefüllte Zellen befinden – nämlich unsere Fettzellen. Wenn wir diesen zu Leibe rücken wollen, müssen wir etwas an unserer Ernährung ändern. Es gibt einige Wege, die das Abnehmen einfacher machen. Eine Stoffwechseldiät oder Stoffwechselkur gehört dazu denn sie haben das Ziel, aktiv und abnahmebegünstigend in den Metabolismus einzugreifen. Die nennt sich auf Englisch „Metabolic Change“ und das Ziel ist es, die Stoffwechselrate zu erhöhen und damit den Energiestoffwechsel zu beschleunigen. Wenn mehr Energie in kürzerer Zeit umgesetzt wird, fällt das Abnehmen leichter und die Erfolge sind schneller sichtbar. Dazu ist aber nicht nur die Auswahl der Nahrungsmittel entscheidend sondern auch das Volumen der Muskeln. Bewegung und gezieltes Krafttraining sind also auch hier wesentliche Bestandteile des Erfolges. Kalorien zählen muss man hingegen nicht, die Hungergefühle werden nämlich bei diesem Metabolic Change automatisch so reduziert, dass es normalerweise nicht zu einem Überangebot an Kalorien kommt.

Stoffwechseldiät – Was passiert im Körper?

In unserer täglichen Nahrungszufuhr spielen drei Substanzen eine wesentliche Rolle: Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett. Kohlenhydrate sind für unsere Verdauung relativ einfach aufzuspalten. Es kostet nicht sonderlich viel Energie und die Bausteine die aus der Aufspaltung hervorgehen, sind schnell verfügbar bzw. schnell eingelagert wenn sie nicht gebraucht werden. Bei Eiweiß und Fett ist dieser Vorgang schon etwas komplizierter und kostet mehr Energie. Auch die Einlagerung in das körpereigene Fettgewebe ist nicht ohne weiteres machbar. Das bedeutet für eine Diät, dass man bei gleicher Energieaufnahme mehr Gewicht verliert, weil die Umbauprozesse einfach mehr Energie kosten. Eiweiß und Fett haben in einer Diät aber noch weitere Vorteile: Sie verringern Hungergefühle und damit wird intuitiv weniger Energie aufgenommen als benötigt. Wenn dauerhaft mehr Energie verbraucht als aufgenommen wird, dann nehmen wir ab. Dazu ist weder Kalorien zählen noch eine Fastenkur nötig. Es geht einzig und allein darum, die täglich zugeführte Nahrung so gesund wie möglich zu gestalten und dabei vielleicht auch noch einen geeigneten Diätplan zu entwickeln.

Stoffwechseldiät - Frau hat abgenommenDas Übergewicht ungesund ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Wie ungesund es aber wirklich ist, zeigen zahlreiche Studien der letzten Jahre. Die Kosten für unser Gesundheitssystem sind enorm! Viele Ärzte sind der Meinung, dass sie bis zu 70% weniger Patienten hätten, wenn diese sich adäquat ernähren würden. Nicht nur Krebs, zahlreiche Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes sind mit Übergewicht vergesellschaftet sondern auch Schlaganfälle, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck. Wir haben nur einen Körper und dieser hat Grenzen im Bezug auf die Verkraftung falscher Verhaltensweisen. Es gibt Wege, Übergewicht abzubauen und diese sollten in jedem Falle genutzt werden, bevor die Folgen alle Diäten sinnlos machen. Wenn erst einmal ein bestimmter Punkt überschritten ist, wird es sehr schwer, die außer Rand und Band gekommenen Mechanismen wieder zu normalisieren und das Gewicht in einen einigermaßen normalen Bereich zu senken.

Die Regeln für den Diätplan

Um gesund abzunehmen, sollte ein Diätplan erstellt werden. Damit diese Aktion nachhaltig zum dauerhaften Erfolg führt, darf man sich natürlich auch gleich Gedanken für die Zeit nach der eigentlichen Diät machen. Zunächst hat es sich als sehr aufschlussreich erwiesen, das eigene Verhalten zu überprüfen. Wie viele „Kleinigkeiten“ verschwinden denn eigentlich täglich in unserem Körper? Und zu welchen Gelegenheiten? Es bietet sich beim Abnehmen an, ein Ernährungstagebuch zu führen. Dies sollte wenigstens für eine Woche bei jeder Form des Nahrungskonsums eingebunden werden. Dies gilt natürlich auch für Getränke! Es gibt Aufschluss über das eigene Verhalten, welches für das Abnehmen natürlich eine wesentliche Rolle spielt. Jetzt nähern wir uns aber endlich den Regeln, die für eine gelungene Stoffwechseldiät bzw. Stoffwechselkur so wichtig sind!

Der große Feind von jedem Diätplan ist Zucker. Dies hat einen bestimmten Grund. Unser Gehirn ist das gierigste aller Organe und es kann nur einen einzigen Stoff verwerten und das ist Glucose. Hinter dieser chemischen Bezeichnung für einen Einfachzucker verbirgt sich ein Baustein, zu dem jeder Stoff den wir uns zuführen schlussendlich umgewandelt wird. Glucose ist Magen-Darmtrakt extrem leicht resorbierbar und damit auch schnell in der Blutbahn. Das registriert unser System natürlich sofort und schüttet einen Stoff aus, der in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Es handelt sich dabei um Insulin. Dieser Stoff ist der Transporter für Glucose in die Zellen. Wenn wir uns bewegen und Energie verbrauchen, werden die Kraftwerke der Zellen mit diesem Stoff gefüttert. Er macht Bewegung und Energieverbrauch überhaupt erst möglich. Wenn wir gerade nicht im Verbrennungsmodus sind, wird die überschüssige Energie in Form von Fett eingelagert und beschert uns unschöne Ringe um Bauch und Hüfte.

Die erste und wichtigste aller Regeln jedes Diätplan lautet also: Verzichte auf jeden unnötigen Zucker. Ersetze ihn wenn nötig durch Süßstoff. Dieser hat zwar einen schlechten Ruf, ist aber in jedem Falle gesünder als dauerhaftes Übergewicht und dieses wird zu einem großen Teil vom Zucker gefördert.

Die zweite Regel lautet: Kohlenhydrate stehen nicht zum Mittagessen oder Abendessen auf dem Speiseplan. Der Hintergrund ist einfach erklärt: Kohlenhydrate sind schlussendlich auch nur Zucker Verbindungen und diese sind vom Körper leicht in Glucose zerlegt. Damit haben wir wieder das gleiche Problem wie in der Regel Nr. eins beschrieben.

Die dritte Regel lautet: So viel wie möglich trinken! Und zwar Wasser, ungesüßten Tee oder wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, light-Getränke. Auch hier gibt es wieder einen logischen Hintergrund. Die Nieren leisten Schwerstarbeit, wenn die Nahrung hauptsächlich aus Eiweiß und Fett besteht. Damit sie diese Arbeit erledigen können, brauchen sie Spülflüssigkeit. Aufgrund des Fettverlustes der sich bei einer Gewichtsabnahme einstellt, werden auch im Fettgewebe gespeicherte Gifte freigesetzt. Diese müssen natürlich auch über die Nieren aus dem Körper heraus und brauchen wiederum Flüssigkeit, damit dieser Prozess leichter von Statten gehen kann.

Regel Nr. Vier: Wenn Kohlenhydrate konsumiert werden, dann sollten es Getreideprodukte mit Ballaststoffen sein! Unser Darm braucht „Ballast“ in Form von Ballaststoffen, damit er keine Probleme bekommt. Verstopfungen entstehen, weil der Darm nicht genug zu tun hat. Ballaststoffe werden nicht verdaut sondern gelangen in den Darm und halten ihn auf Trab.

Regel Nr. fünf: Alkohol ist während Diäten Tabu! Niemand will hier der Spielverderber sein aber mal ganz ehrlich… Alkohol regt den Appetit an und bringt darüber hinaus auch noch jede Menge Energie, die Stoffwechseldiät - Diätplaneigentlich nicht gebraucht wird. Warum sollte man ihn also trinken…? Wir wissen es auch nicht. Also raus damit aus der täglichen Nahrungsaufnahme – zumindest für die Zeit des Abnehmens. Alkoholkonsum ist auf Dauer sowieso ungesund und auch im Bezug auf die körperliche Aktivität nicht gerade förderlich…

Der Diätplan für eine Stoffwechseldiät kann nur dann funktionieren, wenn man sich selbst kontrolliert, diszipliniert und etwas von Metabolic und Nahrungsmitteln versteht. Es muss nicht immer gleich das Ayurveda Wochenende oder die Fastenkur in hochpreisigen Hotels sein – es reicht schon, wenn man sich mit Ernährung und Diäten beschäftigt, sich selbst für sein Gewicht Ziele setzt und diese dann mit aller nötigen Konsequenz verfolgt.

Die Vorteile der Stoffwechseldiät oder Stoffwechselkur

  • Wir beschäftigen uns mit der eigenen Nahrungsaufnahme und damit den Grundlage für unser Leben und unser Gewicht.
  • Durch die Stoffwechseldiät stellt sich ein sehr ausgeprägtes Sättigungsgefühl durch die Zufuhr von Eiweißen und Fett ein.
  • Mit der Stoffwechseldiät geht ein Gewichtsverlust und damit eine Steigerung der Gesundheit einher.
  • Der Abbau von Muskelgewebe ist in Verbindung mit Sport nicht zu erwarten. Muskelgewebe führt auch in Ruhe zu einem gesteigerten Kalorienverbrauch. Das Abnehmen wird also mit diesem Diätplan noch leichter.
  • Kein lästiges Kalorien zählen. Die Stoffwechseldiät ist auf die Unterdrückung des Hungergefühles ausgerichtet und kontrolliert so selbst, wie viele Kalorien über den Tag aufgenommen werden.

 

Die Nachteile der Stoffwechseldiät oder Stoffwechselkur

  • Die Gefahr der einseitigen Ernährung und damit der falschen Zufuhr von Nährstoffen ist nicht von derDaumen runter rot Hand zu weisen. Man sollte sich mit dem Thema Metabolic und Stoffwechseldiät eingehend beschäftigen!
  • Der Heißhunger auf Kohlenhydrate könnte den Diäterfolg gefährden. Ein Diätplan ist zwingend erforderlich und im Rahmen einer Stoffwechseldiät auch einzuhalten!
  • In den ersten Tagen kann Müdigkeit und Abgeschlagenheit zum Begleiter werden. Diese Symptome vergehen aber, wenn sich der Metabolic Change eingestellt hat.
  • Ein hohes Maß an Eiweiß kann die Nieren belasten. Es wird also bei vorerkrankten Menschen zur Vorsicht geraten.
  • Wenn Ballaststoffe in der Ernährung fehlen, kann sich Verstopfung einstellen. Es wird also dazu geraten, Kohlenhydrate mit vielen Ballaststoffen aufzunehmen, wenn dies im Diätplan vorgesehen ist.

 

Welche Diäten sind für mich geeignet? Stoffwechseldiät oder Stoffwechselkur?

Der wesentliche Unterschied bei der Wahl zwischen Stoffwechseldiät und Stoffwechselkur ist die Anpassung an den Alltag. Wer sich wirklich einmal Zeit für sich, seine Metabolic und eine gezielte Fastenkur nehmen kann und möchte, sollte eine Stoffwechselkur ernsthaft ins Auge fassen. Wer das Abnehmen lieber in den Alltag integrieren will, sollte sich eher für eine Stoffwechseldiät entscheiden.

Die Stoffwechselkur ist keine Fastenkur und folgt auch nicht so strengen Regeln. Sie ist eher eine Einladung, seinen eigenen Diätplan genau zu verfolgen und sich auch schon für die Zeit nach den Diäten Gedanken zu machen.

Die Stoffwechseldiät lässt sich hingegen gut in den Alltag integrieren und kann dem Leben flexibel angepasst werden. Was man schlussendlich tut zum Abnehmen, muss man individuell entscheiden.

Ideen für den Diätplan eines Metabolic Changes

Stoffwechseldiät Informationszeichen blauDie ersten Tage einer Stoffwechseldiät sind immer die härtesten, soviel sei gesagt. Es gibt aber Licht am Ende des Tunnels: Wer diese Tage durchhält entledigt sich seiner Hungergefühle und verliert Gewicht. Die ersten sieben Tage könnten so aussehen…

  • Tag 1: Frühstück – Ballaststoffe sind wichtig, daher gibt es heute zum Frühstück Haferflocken in Naturjoghurt. Wer mag kann der Mischung mit Süßstoff und Zimt etwas Geschmack verleihen. Haferflocken sind zwar Getreideprodukte, sie liefern aber neben Ballaststoffen auch viele Eiweiße und sind daher auch in einer Diät unverzichtbar.
  • Mittagessen – Eine leckere Gemüse Pfanne mit einer Eier Basis ist sicher das Richtige für den Mittag. Die Zubereitung gleicht der von einem Rührei, einfach frisches Gemüse dazu und würzen, fertig ist das Mittagsmahl.
  • Abendessen – Ein Salat macht sich zum Abend immer gut und gesund, er enthält kaum Kohlenhydrate und das ist es auch, was wir Abends brauchen. Zucker vor dem Schlafengehen ist ein kardinalfehler und wird schnell mit dem Misserfolg auf der Waage geandet.Zum Salat passt ein mageres Stück Fisch oder Fleisch.

 

  • Tag 2: Frühstück – Wie wäre es denn mal mit einem Smoothie? Es gibt die verrücktesten Rezepte! Hier finden auch Salat, Getreideprodukte und Gemüse den Weg in die Durchwirbelung des Mixers und machen einen sättigenden Drink der nebenbei auch noch gesund ist.
  • Mittagessen – Am zweiten Tag ist der Hauptbestandteil zum Mittag auch Gemüse, diesmal in Form von Salat. In der Spargelsaison bietet sich das natürlich ganz besonders an aber auch Wintergemüse wie Broccolie eignet sich für den Salat. Dazu kann man ein Schälchen Hüttenkäse mit Kräutern einnehmen.
  • Abendessen – Auch der zweite Abend ist wieder frei von Getreideprodukten. Wie wäre es denn einmal mit einer Suppe? Am besten aus frischem Gemüse. Hier sollte man auf dei Kohlenhydrate in den Sorten achten. Kohlenhydrate am Abend sind zum abnehmen nicht geeignet.

 

  • Tag 3: Frühstück – Heute wird es deftig zum Frühstück! Im Fokus stehen Eier. Als Rührei, Spiegelei oder einfach gekocht sind Eier die perfekten Eiweißlieferanten. Wen es heute noch zu Getreideprodukten hin zieht, kann sich auch ein Eier Brot gönnen.
  • Mittagessen – Auch um die Mittagszeit kann ein Smoothie schmackhaft sein! Man kann den Smoothie aus Gemüse machen und etwas Öl zugeben. Das sättigt ungemein.
  • Abendessen – Auch heute gibt es keinen Zucker am Abend – lieber etwas Salat mit magerem Fleisch oder Fisch. Dazu vielleicht noch eine Portion Quark als Dip.

 

  • Tag 4: Frühstück – Wenn man abnehmen möchte, darf das Frühstück ruhig ein paar Kohlenhydrate enthalten. Wie wäre es denn heute mit etwas Beerenobst und Joghurt?
  • Mittagessen – Zum Mittag ist Zucker schon wieder grenzwertig. Heute gibt es Salat mit Nüssen und mageren Milchprodukten.
  • Abendessen – Zum Abend darf wieder in die Eier Kiste gegriffen werden. Wie wäre es mit einem gemüsigen Eier Auflauf? Zum Abnehmen wie gemacht.

 

  • Tag 5: Frühstück – Heute gibt es wieder einen Smoothie, vielleicht mit Beeren, Kiwi und Spinat? Auch Molke passt hevorragend in so einen Drink und ist sehr gesund.
  • Mittagessen – Das Mittagessen darf eine kleine Menge Getreideprodukte enthalten. Heute gibt es also Linsensalat mit Fenchel!
  • Abendessen – Anders als das Mittagessen soll das Abendessen Kohlenhydratfrei sein. Heute gibt es daher Gemüsesticks mit Kräuterquark. Ein leichtes Abendessen vor dem Schlafen ist auch für die Nachruhe förderlich.

Risiken der Stoffwechseldiät

Wer mit einer Stoffwechseldiät oder Stoffwechselkur abnehmen will, muss den Diätplan genau auf die aktuellen Lebensumstände abstimmen. Bei Vorerkrankungen jedweder Art ist die Rücksprache mit einem Arzt absolut notwendig. Am besten vertraut man sich hier einem Ernährungsmediziner oder einer erfahrenen Ernährungsfachkraft (Ökotrophologin) an. Diäten die auf den Verzicht von Kohlenhydrate basieren, sind nicht für jeden etwas. Da hier mehr Eiweiß konsumiert wird, müssen einige Organe wie die Nieren viel leisten damit überschüssiges Eiweiß und Giftstoffe aus dem körpereigenen Fettgewebe abtransportiert werden können. Die Nierenwerte sollten also absolut im Normalbereich liegen, damit sich der Diätplan nicht plötzlich zum großen Problem entwickelt.

Auch Menschen mit Diabetes sollten vorher Rücksprache mit ihrem Arzt halten denn diese Form der Ernährung hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Gabe von Insulin. Menschen die unter dieser Erkrankung leiden, sollten vor jeder Fastenkur einen Mediziner zu Rate ziehen und sehr vorsichtig mit der Umstellung der eigenen Nahrungszufuhr sein.

Sollten Sie den Verdacht haben, unter einer Essstörung zu leiden, dann ist diese Diät nicht das Richtige für Sie. Bitte wenden Sie sich an einen fachkundigen Mediziner und sprechen Sie dort vertrauensvoll vor. Diäten sind hier nicht das richtige Mittel und werden nicht zum gewünschten Ziel führen – Egal wie hoch der Abnehmerfolg ist.

Stoffwechseldiät oder Stoffwechselkur –
Wie lange sollte ich das machen?

Der Begriff Stoffwechselkur gibt die Antwort schon fast vor: Eine gewisse Zeit, dann ist die Kur vorbei. Auch die Stoffwechseldiät ist in ihrer Umsetzung wie man sie am Anfang betreiben sollte nicht für den Rest des Lebens in Stein gemeißelt. Es werden immer mal wieder gemütliche Abende in Gesellschaft kommen, an denen Konsum von Alkohol inkludieren ist oder auch mal ein Wochenende, an dem man einfach Lust auf ein Stück Schokolade hat. Essen ist auch Genuss und etwas sehr sinnliches, daher ist diese vermeintliche Schwäche auch nicht weiter schlimm. Vielmehr geht es darum, mit dem Diätplan den Blick für die eigene Ernährung zu schärfen und dauerhaft auf gefährliche Sünden zu verzichten. Meist ist das übrigens nicht das Stück Schokolade am Wochenende sondern vielmehr die alltäglichen Dinge wie Ketchup oder eingelegte Gurken, die jede Menge Zucker enthalten. Wenn man diese Fallen erst einmal entdeckt hat, kann man sich getrost an gesündere Dinge halten und muss nicht Gefahr laufen, unbewusst mehr Kalorien zu sich zu nehmen als nötig. Ein gesunder und kritischer Blick auf die Nahrung die man täglich zu sich nimmt und auf die Gesamtkalorienbilanz stellt sich von selbst ein verhilft auch nach der Diätphase zu einem gesunden Gewicht.

Fazit

Es gibt viele Diäten auf dem Markt und sicher auch viele die funktionieren. Von Ayurveda über Low Carb bis hin zu Low Fat. Jeder Mensch muss schlussendlich den Weg finden, der für ihn funktioniert.